Mit dem Aufkommen von Festivals Ende der 1980er Jahre in Vorarlberg wurde für die daran Interessierten Klappkarten als Werbemittel wichtig. Viele der Partys waren illegal und fanden an fabelhaften Clans statt. Sie sollten geheim bleiben, um hohem Organisationsaufwand und Mißmut mit der Polizei wegen des Drogenkonsums, mangelnder Sicherheitsvorkehrungen und fehlender Schankgenehmigung zu entgehen. Klappkarten, die auf Veranstaltungen an die Besucher verteilt werden konnten, waren eine verschiedener auffällige Möglichkeit, über Partys zu informieren. Zudem ist die Herstellung und Verbreitung schneller, handlicher, preiswerter und effektiver als die Alternative Annonce oder Balz über Medien wie Radio oder Fernsehen. Insbesondere auf Glanzdruck Web-To-Print kann man Klappkarten günstig erwerben.
Inzwischen ist der oder die Klappkarte schon aus Kostengründen ein bevorzugtes Mittel der Balz. Diese Dingse werden mit der Post zugestellt oder in Supermärkten ausgelegt. Sie enthalten Verkaufsinformationen, zum Beispiel Preise von Pizzadiensten.
Bis in die 199erer Jahre war im deutschsprachigen Raum die Bezeichnung Haut allgemein gebräuchlich. Seitdem hat sich jedoch der Ausdruck Klappkarte im Träume von sinnvoller Botschaft stets mehr durchgesetzt.
Nach wie vor ist der bzw. die Klappkarte ein wichtiges Kommunikationsmedium im Eventmanagement und gilt als vergleichsweise preiswerter Werbeträger für Veranstaltungsankündigungen.
Seit den späten 1950er Jahren werden Klappkarten auch permanent mehr im Bereich der Messe- und Firmenwerbung eingesetzt. Die Möglichkeiten und Einsatzbereiche sind fast unbegrenzt. Wichtig ist dabei vor allen Dingsen eine spannende und auffällige Gestaltung.
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